Theodizee

10. September 2008

Es soll wieder einmal um eine Grundfrage der Theologie gehen. Eine Frage, mit der sich wohl jeder schon mal beschäftigt hat. Mehr noch: Eine Frage, die vielen — auch mir — auf der Seele brennt.

Auf der einen Seite behaupten wir Christen ja immer, es gäbe einen gütigen, liebenden und auch noch allmächtigen Gott. Auf der anderen Seite gibt es das Leid, viel Leid, immer wieder. Wie passt das zusammen? Oder mit anderen Worten: Wie kann ein liebender Gott Leid zulassen?

Wir müssen gar nicht mal die täglichen Nachrichten bemühen, auch wenn sie uns genug Stoff zum Thema Leid liefern würden. Nein, jeder von uns hat da seine eigenen Nachrichten, auch wenn sie schon etwas zurückliegen mögen, seine eigene Geschichte mit dem, was man Leid nennt. Maß und Tiefe mögen sehr, sehr unterschiedlich sein, aber wenn wir über Leid reden, können wir alle aus eigener Erfahrung reden.

Und was wurde über dieses Thema nicht schon alles geredet! Der Philosoph Leibniz hat dafür den Fachausdruck „Theodizee“ geprägt — zu Deutsch etwa „Gottes Gerechtigkeit“, unter dem es mittlerweile in jedem Lexikon nachzuschlagen ist. Eines davon, die Wikipedia nämlich, listet nicht weniger als 25 Lösungsansätze für die Theodizee-Frage auf.

Was soll man dazu sagen? Ich muss sagen, mich hat keine einzige dieser Antworten überzeugt. Sicher, es sind interessante Ansätze und gute Gedanken dabei. Aber eine Antwort? Eine Lösung? Keine einzige wird auch nur annähernd den großen, oft auch verzweifelten Fragen gerecht, die das Leid in jedem von uns hervorruft.

Ich habe über diese Fragen viel nachgedacht und bin letztlich bei Wikipedia Antwort Nummer 26 gelandet: Es gibt keine. Auf die Frage nach dem Leid gibt es keine schlüssige und verständliche Antwort.

Mir ist diese Erkenntnis sehr wichtig geworden. Nicht weil ich Freude am Geheimnisvollen (besser: an der Ratlosigkeit) habe. Nein, es ist mir wichtig, dass Menschen, die Leid erleben, nicht noch zusätzlich mit einfachen, aber falschen Antworten belastet werden. Ein bisschen Nummer 17 aus der Wikipedia-Liste, und schon wird alles wieder gut. Es ist ja viel einfacher, den Leidtragenden mit billigen Antworten abzuspeisen, als das Leid mitzutragen, eben mitzuleiden. Die Antworten auf die Theodizee-Frage mögen in der Theorie gut klingen — in der Praxis, im Bezug auf ein konkretes Leid kann auch bei bester Absicht kaum mehr als Zynismus übrig bleiben. Es gibt keine Antwort, die dem Praxistest standhält. Davon bin ich fest überzeugt.

Das heißt natürlich nicht, dass man bei der Theodizee-Frage den Verstand an der Garderobe abgeben muss. Auch wenn wir die Hoffnung auf eine Antwort begraben, kann über das Leid noch unendlich viel Weises und Hilfreiches gesagt werden. Einen solchen Versuch möchte ich dann doch wagen. Ob die folgenden Gedanken weise sind, weiß ich nicht. Für mich sind sie aber hilfreich.

In der Schule hat man mir beigebracht, bei Rechenaufgaben die Probe zu machen, d. h. zu überprüfen, ob das Ergebnis denn auch stimmt — oder in späteren Jahren ob es zumindest plausibel ist. So eine Probe kann man auch auf einen Aspekt der Theodizee-Frage machen, nämlich auf die oft implizit enthaltene Forderung, der allmächtige Gott möge doch eine Welt ohne Leid erschaffen. Die Probe ist: Wie würde denn eine solche Welt aussehen?

Nun, zunächst können wir natürlich Welten mit beliebigen Eigenschaften fordern. Die Französische Revolution hat z. B. eine Welt gefordert, die von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit geprägt ist. Das klingt sehr edel, hat aber noch nie funktioniert. Das liegt daran, dass Freiheit und Gleichheit in der realen menschlichen Gesellschaft bis zu einem gewissen Grade konkurrierende Werte sind. Volle Freiheit und volle Gleichheit ist mit der real existierenden Menschheit einfach nicht möglich.

Was ich damit sagen will: Wenn man beliebige Eigenschaften fordert, kommt sehr leicht ein Ergebnis heraus, dass nach menschlicher Logik in sich widersprüchlich ist und jenseits jeder Vorstellungskraft liegt. Die Grenzen der menschlichen Logik und Vorstellungskraft sind vielleicht keine absoluten Grenzen des Möglichen, aber sie sind absolute Grenzen dessen, worüber man vernünftig reden kann. Alles darüber hinaus ist wilde Spekulation. Leider gilt das auch für eine Welt, in der es kein Leid gibt, aber der ganze Rest so ist wie bisher.

Die Probe besteht nun darin zu schauen, welche Konsequenzen es in unserer realen Welt hätte, wenn das Leid wegfallen würde. Mir fallen da zwei ganz wesentliche Dinge ein, die dadurch zwar nicht aufgehoben, aber doch eine massive Abwertung erfahren würden.

Das eine ist die persönliche Verantwortung. Verantwortung rührt daher, dass meine Entscheidungen auf andere einen für diese unabwendbaren Einfluss haben. Das hat so zunächst nichts mit Leid zu tun. In der Praxis besteht dieser Einfluss auf andere oft darin, das Leid anderer Menschen zu vermeiden, abzuwenden oder zumindest zu lindern. Es sind dies meiner Meinung nach nicht nur die Mehrheit der Fälle persönlicher Verantwortung, es sind auch noch die Fälle, die wirklich Gewicht haben. Wenn es kein Leid mehr gäbe, wäre die persönliche Verantwortung kein integraler Bestandteil menschlichen Lebens mehr, sondern nur noch eine kleine, unwichtige Zutat.

Ebenso wie die persönliche Verantwortung ist die persönliche Veränderung hochgradig vom Leid abhängig. Es gibt nicht umsonst in der Psychologie und Medizin den Begriff des Leidensdrucks, der für manche Heilung oder zumindest Linderung zwingende Voraussetzung ist. Auch wenn wir uns das selber nur schwer eingestehen: Viele Veränderungen in unserem Leben, und auch hier sind es wieder die großen und wichtigen, gelingen uns nur, wenn persönliches Leid uns dazu zwingt. Manchmal reicht auch nur die Gefahr von Leid, aber auch die wäre ohne Leid nicht existent. Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben: Ohne die Erfahrung persönlichen Leids wäre ich ein noch schlechterer Mensch, als ich es ohnehin bin.

Beide Aspekte sind keine Begründung für Leid, keine Antwort auf die Theodizee-Frage. Es sind ja nur begrenzte Beobachtungen zweier Wirkzusammenhänge. Selbst an einer vollständigen Darlegung der Zusammenhänge zwischen solchen umfassenden Konzepten wie Leid, Verantwortung und Veränderung kann man ja nur scheitern. Daraus eine Gewichtung oder gar einen Sinnzusammenhang zu konstruieren, ist unmöglich. Wirkzusammenhang und Sinnzusammenhang sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Die Aussage, es müsse Leid geben, damit es persönliche Verantwortung und Veränderung gibt, ist Unsinn, und ein ziemlich zynischer noch dazu. Aber die Probe ergibt trotzdem: Ohne Leid wären Verantwortung und Veränderung enge Grenzen gesetzt, zumindest solange man sich in den Möglichkeiten des menschlichen Verstandes bewegt. Und da ich nicht aus den Grenzen meines Verstandes kann … (zumindest nicht in der Erwartung, dass dabei noch etwas halbwegs sinnvolles herauskommt.)

Trotzdem empfinde ich persönlich diese Gedanken als hilfreich. Gerade weil es sich um einen Wirkzusammenhang handelt.

Scientology behauptete ja immer in ihren Anzeigen, wir nutzen nur 10 % unseres geistigen Potenzials. Ich glaube nicht, dass das stimmt, Aber ich bin der Meinung, dass der Anteil unseres ethischen Potenzials, den wir nutzen, noch viel geringer ist. Ich habe da noch einen sehr langen Weg vor mir. Und es ist ein ganz wesentliches Ziel meines Lebens, ein besserer Mensch zu werden, Jesus ähnlicher zu werden, ein Mensch nach Gottes Herzen zu werden, fit für die Ewigkeit zu werden, oder wie man das auch immer nennen will. Und wenn ich mit den beschriebenen Zusammenhängen auch nur halbwegs recht habe, wird das nicht ohne Leid gehen.

Das macht für sich noch keinen Sinn des Leids aus. Es entbindet mich auch nicht davon, mich mit dem Leid und dessen Ursachen auseinanderzusetzen. Es macht das Leid auch nicht weniger leidvoll. Und erst recht macht es das Leid nicht erstrebenswert. Aber es verschiebt ein klein wenig die Prioritäten. Und mir hilft das.

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8 Antworten to “Theodizee”

  1. Dima Says:

    Ich habe vieles über diese Frage gelesen und ihre Antwort(Erleichterung) ist einer der Besten. Sie haben mir geholfen ! Ich lasse ihnen herzliche Grüße da.

  2. datko Says:

    Wahrscheinlich ist schon die Annahme, dass es einen Gott ( b.z.w. Götter ) gibt, falsch.

    Den meisten Gläubigen werden von klein auf Glaubensinhalte indoktriniert.Viele Menschen sind dann nicht mehr in der Lage die Glaubensinhalte zu hinterfragen. So sind viele Menschen im Mittelalter Opfer der r.-k. Kirche geworden, sie versuchten sich von der katholischen Hölle frei zu kaufen, ohne den offensichtlichen Unsinn zu erkennen.

    Selbst der r.-k. Papst hat nicht als Erwachsener zu seinem Glauben gefunden, sondern ist von klein auf indoktriniert worden.

    Fragen und Diskussion zu einer naturwissenschaftlich-philosophischen Weltanschauung und dem humanistischen Menschenbild gerne unter
    http://www.monopole.de/index.php?board=42.0

    Ich bin gerne bereit, gegenüber Medien zum Unterschied zwischen religiöser Weltsicht und rationaler Welterklärung Stellung zu nehmen.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    http://www.monopole.de

  3. wesenderdinge Says:

    Die Nichtexistenz Gottes ist tatsächlich einer der 25 erwähnten 25 Lösungsansätze der Theodizee-Frage. Und wie die anderen 24 überzeugt er mich überhaupt nicht.

    Erst recht nicht, wenn er mit dem unzureichenden Argument der Indoktrination verteidigt wird. Es ist sicher richtig, dass viele Überzeugungen (nicht nur religiöse) auf Indoktrination beruhen. Auch viele atheistische oder agnostische Überzeugungen beruhen mittlerweile auf Indoktrination. Jede beliebige These kann indoktriniert werden. Das sagt zunächst nichts über ihren Wahrheitsgehalt aus. Daneben gibt es genügend Beispiele, dass Menschen gerade durch kritisches Hinterfragen von Glaubensinhalten zu der Überzeugung gelangt sind, dass Gott existiert. Ich zähle mich durchaus selbst zu dieser Gruppe.

    Im übrigen ist das natürlich die einfachste Lösung: Wer die eigene Überzeugung nicht teilt, ist eben „nicht mehr in der Lage, die Glaubensinhalte zu hinterfragen.“ Schade. Bei einem Physiker und Philosophen hatte ich auf echte, tragfähige Argumente gehofft.

  4. datko Says:

    Zu „31. Dezember 2011 um 17:46″

    a) “ … mit dem unzureichenden Argument der Indoktrination verteidigt wird. Es ist sicher richtig, dass viele Überzeugungen (nicht nur religiöse) auf Indoktrination beruhen.“

    Zumindest sollten sich religiöse Menschen fragen, wie sie religiös geworden sind. Nehmen wir den Bruder des r.-k. Papstes, der in einer streng katholischen Umgebung aufgewachsen ist, er hat massiven Druck auf Kinder ausgeübt, sie sogar geschlagen, damit sie nach seinen Vorstellungen religiöse Lieder gesungen haben. Wäre er nicht in der Kindheit der religiösen Indoktrination ausgesetzt gewesen, hätte er sich wahrscheinlich anders verhalten.

    Es macht keinen besonderen Sinn, sich im Detail über religiöse Themen zu unterhalten, wenn die Inhalte den Menschen, wie bei einer Schallplatte, in das Gehirn geprägt wurden.

    b) „Auch viele atheistische oder agnostische Überzeugungen beruhen mittlerweile auf Indoktrination. Jede beliebige These kann indoktriniert werden.“

    Atheistische Menschen haben keine gemeinsamen Dogmen, wie Priester, sie sind Individualisten. Es gibt kein „heiliges Buch“ bei Atheisten, wie es bei Religionen üblich ist. Religiöse Menschen beten in der Regel immer wieder die selben Texte nach und wiederholen vorgegebene Riten.

    c) „Das sagt zunächst nichts über ihren Wahrheitsgehalt aus. Daneben gibt es genügend Beispiele, dass Menschen gerade durch kritisches Hinterfragen von Glaubensinhalten zu der Überzeugung gelangt sind, dass Gott existiert. Ich zähle mich durchaus selbst zu dieser Gruppe.“

    Ich bin gegen die Indoktrination von klein auf mit Glaubensinhalten, ich bin für die Selbstbestimmung des Menschen und nicht für eine indoktrinierte Fremdbestimmung. Ohne die Säuglingstaufen und die Indoktrination von klein auf wären die christlichen Kirchen Randerscheinungen. Bei uns in Regensburg haben 2010 über 1000 Menschen die großen christlichen Kirchen verlassen.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    Monopole.de

  5. wesenderdinge Says:

    zu a) Ich habe Schwierigkeiten mit dem Adjektiv „religiös“. Ich bin ein recht rationaler Mensch und würde mich überhaupt nicht als religiös bezeichnen. Ansonsten volle Zustimmung. Meine „geistlichen Vorbilder“ haben mir schon als Jugendlichem beigebracht, sich kritisch mit der eigenen Lebens- und Glaubensgeschichte auseinanderzusetzen. Viel Leid und Unrecht kann entstehen, wenn Erziehung mit göttlicher Offenbarung verwechselt wird.

    zu b) Ein „heiliges Buch“ ist für die Indoktrination eher gefährlich. Die Reformation ist dafür ein sehr schönes Beispiel, weil gerade die intensive Beschäftigung mit der Bibel zu einer Abkehr von der Doktrin führte. Nicht ohne Grund wird in sehr traditionell katholischen Ländern den Laien die Bibel vorenthalten.

    Neben körperlicher und seelischer Gewalt kann Indoktrination auch durch gesellschaftlichen Druck erfolgen, durch die Androhung der gesellschaftlichen Ächtung Andersdenkender. Nachdem die atheistischen Diktaturen langsam aussterben, sehe ich hier durchaus eine reale Gefahr, dass auch Atheismus indoktriniert wird. Menschen mit anderer Überzeugung müssen zugelassen und respektiert werden, auch wenn man deren Überzeugungen für falsch hält.

    zu c) Um es ganz klar zu sagen: Ich bin gegen jede Form von Indoktrination, egal ob mit Gewalt oder subtileren Mitteln und völlig unabhängig von den Inhalten. Außerdem halte ich die Kindertaufe und das Modell Volkskirche für eine Fehlentwicklung. Der Begriff „christlich“ ist ja nicht geschützt, aber wenn man ihn mal als „gelebte Zustimmung zu den wesentlichen Aussagen der Bibel“ zu fassen versucht, ist christlicher Glaube natürlich eine Randerscheinung. Aber die Mehrheit der in diesem Sinne gläubigen haben ihre Entscheidung zu diesem Glauben aus freien Stücken und aufgrund gründlicher Abwägung entschieden und setzen sich stetig kritisch mit ihrer eigenen Glaubensüberzeugung auseinander.

  6. datko Says:

    Zu „1. Januar 2012 um 22:37“

    Zu b) Was in Religionen indoktriniert wird, muss aus einem fest stehenden Kanon kommen, da es über längere Zeit gleich bleiben muss, ideal dafür ist ein „heiliges Buch“.

    Die von Luther eingeleitete Reformation hat an der Indoktrination der Menschen durch christliche Priester nicht viel geändert. Hier sieht man die Bedeutung von „heiligen Büchern“ für die systematische Indoktrination.

    Es gibt keine atheistischen Diktaturen, da Atheismus eine individuelle Einstellung zur „Gottesfrage“ ist, nicht mehr und nicht weniger. Hitler war Katholik, Stalin war sogar in einem Priesterseminar.

    Zu c) Es gibt keine „freiwillige“ Volkskirche, Volkskirche bedeutet, dass Priester die Menschen beherrschen.

    Inhalte der „heiligen Bücher“ werden durch ständige Wiederholung religiösen Menschen, wie der Inhalt einer Schallplatte, in das Gehirn geschrieben. Es ist die ständige Wiederholung, die zur Indoktrination führt.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    Monopole.de

  7. wesenderdinge Says:

    Die Bibel ist (wie die meisten „heiligen Bücher“) viel zu umfangreich und komplex, um selbst als fest stehender Kanon zur Indoktrination zu dienen. Dies ist schon deshalb offensichtlich, weil bei Streitfragen innerhalb der Christenheit meist beide Seiten ihre Auffassung mit der Bibel begründen.

    Die von Luther eingeleitete Reformation hat den Priesterstand abgeschafft und durch das Priestertum aller Gläubigen ersetzt.

    Der Atheismus ist Teil der marxistisch-leninistischen Staatsdoktrin. Das hat mit einer individuellen Einstellung so viel zu tun wie der Papst mit Bertrand Russell.

    Durch ständige Wiederholung habe ich zu Schulzeiten meine Vokabeln gelernt. Ich kann nichts Schlechtes daran erkennen. Damit aus ständigen Wiederholungen eine Indoktrination wird, ist noch mindestens die konsequente Unterdrückung kritischer Impulse nötig.

    Aber beschäftigen Sie sich nicht zu viel mit Tatsachen, sie könnten Ihre vorgefassten Meinungen gefährden.

  8. datko Says:

    Zu 2. Januar 2012 um 11:39

    Zum Absatz 1:

    Ein Beispiel, eine irre Geschichte, die unlängst bei uns in Regensburg passiert ist:

    Bei uns in Regensburg hat sich selbst ein christlicher Bürgermeister an einem Kesseltreiben gegen einen Physiker beteiligt, der gefordert hatte, dass das Kreuz aus dem Klassenzimmer seines Kindes entfernt wird.

    Siehe: http://www.welt.de/politik/deutschland/article10955272/Buergermeister-attackiert-Vater-wegen-Kruzifix-Streit.html

    Bei uns versuchen sogar einige Gymnasiallehrer den Schülern christliches Beten unterzujubeln.

    Religiöse Indoktrination ist bei uns in Regensburg noch an der Tagesordnung.

    Ich sollte einmal in der Volksschule einem katholischen Priester im Religionsunterricht seine katholischen Heiligen aufsagen, was für eine Zumutung für einen intelligenten Menschen. So werden die Menschen von Priestern für dumm verkauft.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft
    Monopole.de


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